In einer Doku-Serie sollen die mysteriösen Umstände von Eazy-Es Tod geklärt werden

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Der Rapper Eazy-E verstarb am 26. März 1995 – einen Monat, nachdem bei ihm HIV/AIDS diagnostiziert wurde. Eine bald erscheinende investigative Doku-Serie mit dem Namen „The Mysterious Death of Eazy-E“ soll den Fall, der bis heute einige Fragen aufwirft, nun näher beleuchten. Angeführt wird die Recherchearbeit von Ebie Wright, der Tochter des Rappers.

Eazy-Es Tod gab Anlass für Verschwörungstheorien

Um den plötzlichen Tod Eazy-Es ranken sich bis heute einige Mythen. Der Umstand, dass der Rapper so unmittelbar verstarb, ohne dass sich sein Gesundheitszustand zuvor stark verschlechtert hatte, gab Anlass für einige Verschwörungstheorien. „Death Row Records“-Gründer Suge Knight nannte den Fall bei „Jimmy Kimmel Live!“ ein „Eazy-E thing” und deutete an, dass der Musiker durch eine kontaminierte Blut-Injektion ermordet wurde. Eine Theorie, die auch Young Eazy, der Sohn des Rappers, teilt. Andere Theorien behaupten, dass er im Fokus von Rassisten stand, die ihn ermorden wollten. Außerdem soll das N.W.A.-Mitglied, der durch Songs wie „Fuck the Police” bekannt wurde, unter Beobachtung des FBI gestanden haben. Zu der bald erscheinenden Serie gibt es bereits einen ersten Trailer.

Die Tochter des Rappers stellt Nachforschungen an

Im Zentrum der investigativen Dokureihe stehen Ebie Wright, die Tochter des Rappers, sowie ihre Mutter Tracy Jernagin. Beide sind der Auffassung, dass sich hinter dem Tod von Eric Wright, wie Eazy-E mit bürgerlichem Namen hieß, mehr verbirgt, als der Öffentlichkeit bekannt ist. Für ihre Recherche taten sie sich mit der Musikjournalistin Jasmine Simpkins zusammen. Bisher unveröffentlichtes Bild- und Tonmaterial sowie Interviews mit Augenzeugen sollen ein Einblick in die letzten Tage vor dem Tod des Musikers geben. Letztendlich soll die Serie Eazy-Es Familie und seinen Fans Aufschluss über die genauen Umstände seines Ablebens geben. Bereits 2015 hatte Ebie Wright in einem Interview angekündigt, die Geschichte ihres Vaters verfilmen zu wollen.

Die Serie ist ab dem 12. August zunächst nur in der Mediathek des US-amerikanischen Senders WeTV verfügbar. Das internationale Interesse an der Geschichte könnte jedoch dafür sorgen, dass die Dokumentation auch bald hierzulande ausgestrahlt wird. Eazy-E war Mitglied der HipHop-Gruppe N.W.A., zu der auch Dr. Dre, Ice Cube, MC Ren, Arabian Prince und DJ Yella gehörten.


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