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Highlight: Neue Nostalgie: Wie RIN, The 1975 oder Bring Me The Horizon die 2000er zurückholen

Popkolumne, Folge 53

Gegen Eminem, The Strokes, Gwyneth Paltrow und Trump, für Finna, EA80 und Kaleo Sansaa: Die Popwoche im Überblick

LOGBUCH: KALENDERWOCHE 07/2020

Seit Jahrzehnten ganz vorne für eine Band das Gesicht hinhalten? Das geht an den meisten nicht spurlos vorbei. Da mag es nicht verwundern, dass man hinter der Bühne nicht nur umgänglich ist. Apropos die ikonische Deutschpunk-Combo Slime. Deren Sänger Dirk Jora aka „Dicken“ steht nicht gerade im Ruch besonderer Verträglichkeit. Als ich den Talk zwischen Slime und der Band Akne Kid Joe (#Punkergenerationentreffen) moderiere, bin ich vor allem froh, dass er mir keine reingeschlagen hat. Das soll natürlich bl0ß eine erleichterte Feststellung sein. Kann einem ja nicht jeder Künstler Tee machen und Kissen bringen wie Mark Forster. Alles cool.

Der Talk zwischen Slime und AKJ übrigens im nächsten Musikexpress.

Matti (rechts) und Sarah (Mitte) von Akne Kid Joe vor dem Slime-Backdrop in Essen

TWEET DER WOCHE: TRUMP VS. LARRY DAVID

Trump in a nutshell:
Seinfeld-Schöpfer Larry David (72), der seit mittlerweile 30 Jahren aussieht wie ein Sechzigjähriger, hat eine neue Staffel der Serie „Curb Your Enthusiasm“ draußen. Schön und gut.

In einer Szene werden Trump-Devotionalien genutzt, um Leute von sich fern zu halten. Larry David spielt ja eine äußerst soziopathische Rolle. Und wer wird schon von seinem Umfeld behelligt, wenn er sich mit einer „Make America Great Again“-Kappe schmückt?

Larry Davids Alter Ego schneidet nun auf der Straße versehentlich einen Motorradfahrer, der sich als unangenehmer Fiesling entpuppt. Doch als er die Kappe entdeckt, dreht sich die Stimmung, der Biker wird freundlich, lässt von seinem potenziellen Opfer ab.

Die Aussage der Folge: Trump-Wähler sind peinliche Würstchen, wer sich zu Trump bekennt, stößt Menschen ab. Trump selbst teilt dennoch auf Twitter die bloße Szene und suggeriert, hier handle es sich um eine Hommage an ihn.

Aus schlechten Nachrichten einfach gute machen: Wäre Trump irgendein Privatidiot, man wäre vermutlich beeindruckt von dieser Dreistigkeit. In der Position als amerikanischer Präsident allerdings mag es doch etwas befremden, wie beiläufig hier Manipulation und Unwahrheit als selbstverständliche Mittel eingesetzt werden. Hey, andere Politiker haben zumindest den Anstand, so etwas noch zu verbergen!

INTERVIEW DER WOCHE: FINNA

„One-Size ist keine Größe / Ich pass da nicht mal rein“



Boys, Boys, Boys: Paulas Popwoche im Überblick
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