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Blind Date

Faber im Blind Date: „Ich war nicht sensibel genug, Arschloch statt Nutte zu sagen“

Faber aus Zürich ist der Mann der Stunde. Weil man beinahe vergessen hätte, dass „deutschsprachige Singer/Songwriter so viel mehr können, als nur mit gefallsüchtiger Null-Existenz zu ­nerven“. Und weil Faber und seine Mitmusiker allesamt „genialische, haarige Virtuosen“ sind, die die Songs auf Fabers Debüt SEI EIN FABER IM WIND „vor eine reichhaltige Kulisse aus Folk, Humpta, Jazz und Welt ziehen – ohne aber dabei den Pop-Appeal zu verklumpen.“ All das und noch mehr befindet ME-Autor Linus Volkmann in seiner Rezension zum Album, in seiner Tourreportage festigt sich der Eindruck von Faber als Antithese zu all den Max Giesingers in den aktuellen Charts.

Man muss mit Julian Pollina, wie Faber mit bürgerlichem Namen heißt, also unbedingt auch über Musik sprechen. Wir haben das getan: Für unsere Rubrik „Blind Date“ haben wir dem 23-jährigen Schweizer unter anderem Songs von AnnenMayKantereit („Den Vergleich mit Henning May nehme ich als Kompliment“), Sophie Hunger („Ich würde unsere Geschichte so erfinden, wenn sie nicht stimmen würde“) und aus dem „Dschungelbuch“ vorgespielt, die er erraten und kommentieren musste.


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Seht hier die geschnittene Version unseres halbstündigen Interviews, in der wir Fabers Stellungnahme zur Kritik an seiner Wortwahl „Nutte“ und dem Vergleich mit Kraftklub, die noch polarisierender von „Du verdammte Hure“ sangen, den meisten Platz eingeräumt haben. Weil es unter vielen spannenden Antworten die vielleicht wichtigste ist.

Kooperation

Wieso Faber YouTubes Kommentarspalte sofort sperren würde, bei wem er seine Single „Nichts“ geklaut hat, warum er nicht mit seinem Vater zusammenarbeitet und wo er lieber mal mit Frauen als mit Männern diskutieren würde, verrät er uns und Euch an dieser Stelle:

Blind Date mit Faber: „Ich war nicht sensibel genug, Arschloch statt Nutte zu sagen“

Kamera & Schnitt: Ines Punessen

SEI EIN FABER IM WIND ist am 7. Juli 2017 erschienen.

Haken und Arschtritte: Ich war bei einem Faber-Konzert, ohne einen einzigen Song zu kennen


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