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Haftbefehl steht in der „Crackküche“ – neuer Song bereitet auf DAS SCHWARZE ALBUM vor

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In den letzten Zügen vor der Veröffentlichung seines neuen Albums ist Haftbefehl äußerst produktiv. Neben einer Hand voll Musikvideos, die er in kurzen Abständen veröffentlichte, erschien der Rapper kürzlich in einer Dokumentation des Hessischen Rundfunks. Als letzten Vorboten zu seinem neuesten Werk DAS SCHWARZE ALBUM veröffentlichte er nun den Track „Crackküche“.

Haftbefehl steht wieder am Gasherd

In seinem aktuellen Song „Crackküche“, der zur Abwechslung mal ohne Musikvideo daher kommt, tut Haftbefehl das, was er am besten kann – er zeichnet düstere Bilder einer Welt im Schatten der Großstadt. Es geht um das Strecken und Verticken von harten Drogen. Beispielsweise rappt der Offenbacher, der sich in jungen Jahren selbst sein Geld mit dem Verkauf von Drogen verdiente: „Schmeiß den Gasherd an und reich mir die Streckmittel. Die scheiß Bull’n stressen und die Junkies belästigen.“ Bereits die vorangegangenen Singles wie „Lebe Leben“ oder „Offen/Geschlossen“ ließen vermuten, dass es auf Haftbefehls „Schwarzem Album“, das der Rapper ursprünglich mal „Gassenhauer“ nennen wollte, sehr düster zugehen wird. Er selbst bezeichnet seine Musik übrigens als „Räubermusik“.

Das Musikvideo zu „Lebe Leben“ zeigt explizite Gewalt und Drogenkonsum:

Haftbefehl: Doku über Depressionen, Drogen und den Selbstmord seines Vaters

Einen tieferen Einblick in die Lebenswelt des Rappers, der bürgerlich Aykut Anhan heißt, lieferte kürzlich eine Dokumentation des Hessischen Rundfunks, in der „Hafti Abi“ ein Kamera-Team durch sein persönliches Offenbach am Main führt und Auskunft über seinen Werdegang, musikalische Einflüsse und Texte gibt. Dabei sprach er auch über Depressionen, die ihn hin und wieder beschäftigen und über seinen Vater, der sich das Leben nahm, als Anhan gerade einmal 14 Jahre alt war. Hierzu berichtet er, dass der Verlust ihn nachhaltig geprägt und ihm einen „Riss“ verpasst habe, doch er versuche in seiner aktuellen Rolle als Familienvater das Beste draus zu machen. Zu seinem Verhältnis zu Drogen und der Rolle, die Letztere in seinen Texten einnehmen, sagt er:

Klar, es sind Geschichten, die ich mit meinen Liedern erzähle. Aber nehmt die nicht zu ernst. Es ist ein Film, den ich verkaufe – aber es ist ein realistischer Film. Nicht alle Geschichten sind auf mich bezogen, aber diese Geschichten passieren.

Zu seiner Vorbildfunktion als gefeierter Rap-Star sagt Anhan, der als Jugendlicher aufgrund eines Haftbefehls (der ihm auch seinen Künstlernamen verlieh) ins Ausland floh und dort mit dem Rappen begann:

Was man sich von mir abgucken könnte, ist, dass man aus nichts etwas erschaffen kann. Aber mich als Vorbild zu nehmen? In der Hinsicht vielleicht, aber in anderen Sachen glaube ich nicht.

Nachdem Haftbefehl DAS SCHWARZE ALBUM verschieben musste, hat er es nun für den 30. April angekündigt. Hier kann man es bereits vorbestellen. Außerdem soll es für den Rapper 2022 auf Tour gehen. Hier gibt es die Daten für die SCHWARZWEISSE TOUR 2022:

10.03.2022 DE-Hamburg /// Mojo
11.03.2022 DE-Berlin /// Astra
12.03.2022 DE-Leipzig /// Täubchenthal
17.03.2022 LU-Luxemburg /// Den Atelier
18.03.2022 DE-Frankfurt a. M. /// Batschkapp
19.03.2022 DE-Köln /// Live Music Hall
23.03.2022 AT-Wien /// SiMMCity
24.03.2022 DE-München /// Theaterfabrik
25.03.2022 DE-Bremen /// Aladin
30.03.2022 DE-Münster /// Skaters Palace
31.03.2022 DE-Stuttgart /// Im Wizemann
02.04.2022 CH-Zürich /// Dynamo

Wer Suizidgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen dabei, die Gedanken zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist oder sich um nahestehende Personen sorgt, kann sich – auch anonym – an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken unter der Nummer 0800/111 01 11.

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