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Nach tödlicher Schießerei im Club: Jack Harlows DJ verhaftet

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Anfang Mai war es zu einer Schießerei in einem Nachtclub in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky gekommen – nun wird Jack Harlows DJ und Produzent Ronnie Tyshon O’Bannon des Mordes an der 37-jährigen Barkeeperin Kasmira Nash angeklagt.

Jack Harlow war ebenfalls zur Tatzeit Club 

Anfang des Monats war Rapper Jack Harlow in seiner Heimatstadt Louisville, um das jährliche Kentucky Derby zu besuchen. Als er sich anschließend zum Feiern in die Location „Vibes Restaurant and Ultra Lounge“ begab, kam es zu einer Schießerei. In Videos der US-Seite „TMZ“ konnte man den US-Rapper in der Szenerie beobachten, wie er die Flucht ergriff. Die involvierte Frau erlag anschließend ihrer Verletzung und verstarb, ein weiterer Mann musste im Krankenhaus behandelt werden. Um wen es sich bei den Opfern und dem Schützen handelte, war zunächst unklar. 

Nun stellte sich heraus, dass das Opfer die Barkeeperin Kasmira Nash ist. Dem örtlichen Fernsehsender WLKY zufolge wurde Jack Harlows DJ und Produzent Ronnie Tyshon O’Bannon am Dienstag wegen des mutmaßlichen Mordes an Nash verhaftet. Der Produzent soll sich laut „Courier Journal“ freiwillig der Polizei gestellt haben – eine Kaution in Höhe von 500.000 US-Dollar wurde festgesetzt. Am 17. Mai soll die offizielle Anhörung um 15:30 Uhr (Ortszeit) abgehalten werden. Der Anwalt Rob Eggert plädiert auf die Unschuld seines Mandanten.

Trotz der negativen Darstellung in den sozialen Medien ist Ronnie O’Bannon ein hervorragender Mensch. Er hat jahrelang mit Jack Harlow zusammengearbeitet und ist selbst ein prominenter DJ. Ich bin zuversichtlich, dass er im Prozess entlastet wird.

Eggert bemerkte ebenfalls, dass O’Bannon ein Absolvent der Male High School und der University of Louisville ist.

Jack Harlow ist unter anderem für seinen Hit „What’s Poppin“ bekannt, der Dezember 2020 erschien. Der US-Rapper veröffentlichte ebenfalls eine Remix-Version dieses Songs, in dem DaBaby, Tory Lanez und Lil Wayne als Feature zu hören sind.


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