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Podcast aufnehmen für Einsteiger: So gelingt die perfekte Aufnahme

Ihr liebt Podcasts und habt auch selbst eine Menge zu erzählen? Dann ist es vielleicht an der Zeit, selbst ins Business einzusteigen. Allerdings gibt es als Einsteiger einige wichtige Dinge zu beachten. Denn: Einen Podcast aufnehmen kann jeder, aber die Qualität der Aufnahme muss stimmen, damit andere die Show auch gern hören und Ihr damit vielleicht sogar Erfolg auf Spotify und Co. habt. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die Euch zu beim Start Eurer Podcaster-Karriere helfen können.

Podcast aufnehmen für Einsteiger: Gute Vorbereitung ist (fast) alles

Die richtige Umgebung ist beim Aufnehmen eines Podcasts von entscheidender Bedeutung. Schließlich möchtet Ihr keine störenden Nebengeräusche aufzeichnen, die den Hörer später aus dem Konzept bringen könnten. Wählt daher einen möglichst ruhigen Raum, schließt Fenster und Türen und gebt bei Bedarf Mitbewohnern Bescheid, dass sie in der kommenden Stunde etwas ruhiger sein sollten. Achtet auch darauf, ob in dem von Euch gewählten Raum Störquellen wie eine tickende Uhr zu finden sind. Außerdem sollte das Zimmer, in dem Ihr den Podcast aufnehmen möchtet, wenig Raumhall haben, damit die Aufzeichnung später natürlich und angenehm klingt.

Die richtige Technik

Die gute Nachricht ist: Um einen Podcast aufnehmen zu können, braucht Ihr kaum Technik. Am wichtigsten ist natürlich das Mikrofon – fürs Erste reicht auch hier ein günstiges Modell wie das Mini-Kondensatormikrofon mit Stativ von NASUM. Dieses hat den Vorteil, dass es dank des 3,5-Millimeter-Klinkensteckers direkt an Smartphone oder PC angeschlossen werden kann. Zudem ist im Lieferumfang ein Popschutz enthalten, der Plosivlaute (zum Beispiel „P“, „T“ oder „K“) abschwächen kann. Wichtig: Für eine gute Aufnahme solltet Ihr rund 20 Zentimeter Abstand halten – probiert mit ein paar Testaufnahmen aus, mit welchem Abstand Ihr am besten zurecht kommt.

Podcast aufnehmen muss nicht teuer sein: Mikrofone sind schon für wenig Geld zu bekommen
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Eine hochwertigere Variante ist dagegen das Kondensatormikrofon von Røde mit Tischstativ – es hat einen vormontierten Popschutz aus Metall und wird per USB an den PC oder Mac angeschlossen.

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Wenn Ihr Probleme mit dem Raumhall oder lästigem Rauschen habt, könnte zudem die Anschaffung eines Isolierschilds sinnvoll sein: Es zerstreut akustische Wellen rund um das Mikro und verhindert so, dass Nebengeräusche die Qualität Eures Podcasts beeinträchtigen.

Ein Isolierschild kann die Tonqualität verbessern
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Tipp: Wenn Ihr den Podcast regelmäßig mit einer oder sogar mehreren Personen aufnehmen möchtet oder ab und zu Gäste empfangen wollt, ist es auch sinnvoll, Kopfhörer zu benutzen. Mit guten Over-Ear-Headphones könnt Ihr direkt hören, wenn Störgeräusche entstehen und entsprechend reagieren – so wie im „Good For You“-Podcast mit Comedian Whitney Cummings und ihrem Gast der Woche – Dave Grohl:

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Podcast aufnehmen: Diese Software kann Euch helfen

Ihr arbeitet mit einem Mac? Dann habt Ihr mit GarageBand bereits eine gute, vorinstallierte Software zur Hand. Viele Podcaster arbeiten aber auch mit der beliebten Freeware Audacity. Mit beiden Programmen könnt Ihr Euren Podcast schneiden, Intros und Outros hinzufügen und die Aufnahme mit verfügbaren Effekten wie Verstärker oder Kompressor nachbearbeiten.

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Ihr setzt auf aufwendigere Schnitte oder braucht eine größere Effekt-Auswahl? Dann kann Euch dagegen das Programm Adobe Audition weiterhelfen. Wenn Ihr mit anderen Leuten Podcasts aufnehmen wollt, ohne dafür in einem Raum zu sein, bietet sich das Tool Zencastr an. Jeder Gesprächsteilnehmer nimmt damit seine eigene Tonspur auf – so verhindert Ihr, dass eine schlechte Internetverbindung Eure Aufnahme zerstört.

Tipp: Wenn Ihr beim Sprechen ab und an kleine Pausen einlegt oder die Aufnahme unterbrecht, erleichtert Ihr Euch später das Schneiden.

Podcast hochladen

Um Euren Podcast nach der Fertigstellung auch der Welt präsentieren zu können, müsst Ihr ihn schließlich noch bei den einschlägigen Portalen hochladen. Portale wie Podcaster, Libsyn und Podigee erleichtern die Veröffentlichung und bieten zudem gute Analyse-Möglichkeiten. Kostenlos hostet Anchor.fm – der Dienst ermöglicht es Euch ebenfalls, Euren Podcast auch bei einschlägigen Anbietern wie Spotify einzustellen.

Tipp: Achtet auch auf ein ansprechendes Logo in guter Qualität – es ist sozusagen Eure Visitenkarte und das Erste, was Hörer von Euch beim Scrollen durch die App sehen.

Unser Fazit

Ihr könnt bereits mit wenigen Mitteln einen richtig guten Podcast aufnehmen – zu Beginn muss es nicht das teuerste Equipment sein, denn worauf es am meisten ankommt, ist natürlich Eure Stimme und das, was Ihr zu sagen habt. Macht Euch daher am besten eine kleine Liste mit Themen, die Ihr besprechen wollt, wenn Ihr anfangs noch unsicher seid. Wichtig ist: Quatscht einfach drauf los, ohne Euch zu große Gedanken über Eure Stimme zu machen. Mit der Zeit werdet Ihr immer sicherer – dabei können Euch übrigens auch Gesprächspartner helfen. Sich mit anderen zu unterhalten, wirkt oft natürlicher als ein Monolog und bietet auch die Möglichkeit, verschiedene Sichtweisen in Euren Podcast einzubringen.

Nasum/Amazon
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