„A Christmas Prince 2: The Royal Wedding“ eröffnet auf Netflix die Kitsch-Saison

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Es ist Wochenende, es ist Herbst, es ist kalt. Und immerhin ja auch bald Weihnachten. Die Couch wird immer verlockender, vielleicht stehen sogar schon ein paar Teelichter und Kerzen im Wohnzimmer. Beste TV-  und Streaming-Zeit also. Und allerbeste Zeit für Kitsch, allerfeinsten Kitsch!

Je näher Weihnachten rückt, desto verlockender sind Filme wie „Tatsächlich…Liebe“, das verstörend große Gesamtwerk von Nicholas Sparks. Fehlen darf natürlich auch nicht Romantisches mit Richard Gere oder „To All the Boys I’ve Loved Before“. Im Dezember kann man die ganz deepen Filme und manchmal auch einfach den guten Geschmack aus dem Fenster werfen.

Undercover zur Prinzessin

Kitsch im TV, dafür gibt es tatsächlich so etwas wie eine Jahreszeit, und diese wird 2018 inoffiziell am 30. November eingeläutet. Netflix hat nämlich die Fortsetzung zur 2017er-Superschnulze „A Christmas Prince“ drehen lassen und rotzt 12 Monate später „A Christmas Prince 2: The Royal Wedding“ in die Mediathek.  Die sensationell kitschige Romanze über eine Boulevard-Reporterin, die undercover ein fiktives Königshaus infiltriert und am Ende den süßen Prinzen abgreift, avancierte vor einem Jahr zum Trash-Hit. Beim Produktionsaufwand einer langen Telenovela-Folge und garantierter Verfügbarkeit vieler Schauspieler war eine Fortsetzung unausweichlich.

Zum Glück, der neue Film verspricht ein ähnliche „vorweihnachtliches“ Niveau zu haben wie der Erstling. Den Trailer könnt Ihr Euch hier anschauen, der Film an sich liegt bereits bei Netflix in der Mediathek. Hoffentlich beginnt der Streaming-Dienst aber nicht wieder damit, via „A Christmas Prince“ seine eigenen Nutzer auszulachen. 2017 sorgte dies für eine Kontroverse.

A Christmas Prince: The Royal Wedding | Official Trailer [HD] | Netflix auf YouTube ansehen

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