ABBAs Avatar-Outfits: Moderne Gottheiten statt 70er-Jahre-Look

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Da die Eröffnungsshow der virtuellen ABBA-„Voyage“-Tour kurz bevorsteht (27. Mai), hatte die Band zuletzt vereinzelt Einblicke veröffentlicht: So durften Fans beispielsweise schon eine Preview zu Agnetha Fältskogs „Abbatar“ sehen und auch einige Details zu den Kostümen hatten die Öffentlichkeit bereits erreicht. Nun gibt es weitere Details zu den Bühnen-Outfits der vier Schwed*innen.

Führende Design-Häuser an Kostümen beteiligt

Jüngst wurde bekannt, dass das Luxus-Modehaus Dolce & Gabbana am Design der ABBA-Looks beteiligt war. Laut „NME“ soll das Label aber nicht das einzige sein, das seine Finger im Spiel hatte. Kostümdesignerin B. Åkerlund, bekannt für ihre Arbeit mit Madonna, Lady Gaga und Beyoncé, soll die Planung der Outfits übernommen haben. Dafür hätte sie mit diversen „führenden Designern und Studios aus der Welt der Mode und der Unterhaltung“ zusammengearbeitet. Genannt wurden unter anderem der aus Neu-Delhi stammende Modedesigner Manish Arora, das sich selbst als „futuristisch“ bezeichnende Studio Erevos Aether aus London sowie Michael Schmidt.

Moderne Popstar-Outfits statt 70er-Jahre-Look

Ziel war es, keinen „nostalgischen 70er-Jahre-Look“ zu rekreieren, sondern ABBA „als die modernen Popstars zu kleiden, die sie sind“. Das berichteten die Konzertproduzenten Svana Gisla und Ludvig Andersson. Åkerlund hätte diese Vision durch eine Kombination von „High Fashion mit Fantasy und Futurismus“ verwirklicht.

Von den Göttern inspiriert

„Griechische Götter und Göttinnen“ sollen der Designerin als Inspiration gedient haben. „Ich wollte die Macht widerspiegeln, die ABBA als ikonische Künstler haben“, erklärt sie. Weiter berichtet Åkerlund über die Zusammenarbeit mit Dolce & Gabbana: „[Es] war fantastisch. Die Details in den Kleidern zeigen einen klaren Fokus auf die Handwerkskunst und die Details sind unvergleichlich. Die Kostüme sind die perfekte Darstellung der antiken griechischen Referenz, die ich anstrebte, mit einem Hauch von moderner Disco. Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie dieses Projekt umgesetzt worden ist.“

Im ersten Schritt hätten die Mitglieder von ABBA die Designs genehmigt. Dann sollen die Kostüme tatsächlich genäht worden sein, bevor sie dann digitalisiert werden konnten, um von den virtuellen „Abbataren“ auf der Bühne in Szene gesetzt zu werden. Fotos der Kostüme kann man sich hier ansehen.

Zuletzt kursierte das Gerücht, dass sich die Tickets für die „Voyage“-Tour nicht so gut verkaufen wie erwartet. Daher sollen bereits Preissenkungen in Betracht gezogen werden. Unterdessen kündigte die Popband an, bei der Premiere am 26. Mai vollzählig erscheinen zu wollen.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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