Spezial-Abo
Nachbericht und Fotos

Das war das Hurricane 2017 – Goodbye Scheeßel, bis 2018!

Zeit, die verschlammten Zelte abzubrechen. „Wer liebt, lässt los“, kommentiert das Social-Media-Team des Hurricane einen (wohl nicht hundertprozentig ernstgemeinten) Kommentar eines Festivalbesuchers, der erklärte, dass er das Gelände einfach nicht mehr verlassen möchte. Zeit für Nostalgie ist keine, die nächste Runde ist bereits eingeläutet, der Vorverkauf für 2018 beginnt am Montag um 18 Uhr. Das Hurricane 2017 ist Geschichte – und verabschiedete sich mit einem kurzweiligen finalen Tag.

Hurricane 2017, Tag 3: Die Fotos vom Festival-Sonntag – mit Casper, Alt-J und Jennifer Rostock

Wir blicken zurück: Nachdem das Wetter am Anreisetag Donnerstag wieder einmal verrückt spielte und ein Gewitter dafür sorgte, dass sich Bändchenausgabe und Anreisemöglichkeiten verzögerten, war die himmlische Wetterinstanz den Musik- und Partyafficionados gegenüber die drei anderen Tage über zumindest ein klein wenig wohlgesonnener gestimmt. Ein immer wieder auftauchender Dauergast war der Nieselregen, viel mehr kam dann glücklicherweise aber nicht vom Himmel und außer ein bisschen Schlamm (gut, gegen Ende hin sogar ein bisschen mehr Schlamm) stand einem Hin- und Herpilgern zwischen den vier Bühnen nichts im Weg.

Bei den zurückgelegten Kilometern zwischen den parallel stattfinden Konzerten (man musste ökonomisch planen und gegebenenfalls Abstriche machen, um alles zu sehen) musste auch niemand hungrig bleiben: Vom Wildfleisch- und Yakitori- und Bao-Bao-Burger über Seelachs bis hin zu kulinarischen Fast-Food-Klassikern gab es sowohl für Omnivoren als auch für Veganer jede Menge Gelegenheit, sich für die nächsten Kilometer und Dezibel Musik zu stärken.

Der Freitag beim Hurricane 2017

Auch, wenn man immer mit einem Wetterumbruch rechnete, ging der erste Tag für alle mehr oder weniger reibungslos über die Bühne. Für alle? (Achtung, Asterix-Referenz!) Fast alle. Nur ein Offenbacher Rapper leistete dem reibungslosen Ablauf Widerstand. Wie wir berichteten, blieb Haftbefehl dem Hurricane nämlich fern. Ob Polizeikontrolle oder verpasster Flug: Baba Haft schaffte es nicht. Trauerzeit blieb einem keine, schließlich galt es doch, zwischen der verpunkten Grünbühne (grandiose Rancid, opulente Green Day), der bunten Blue Stage (grandiose Boy, okayer Clueso) und der Red Stage (brillante Antilopen Gang!) zu pendeln. Und wem es draußen zu ungemütlich wurde, hatte im Zelt der White Stage die Möglichkeit, Gloria oder Xavier Rudd zu lauschen.



Erklärt: Wie kommt das Band eigentlich in die Kassette?
Weiterlesen