Drake erreicht als erster Künstler auf Spotify 50 Milliarden Streams

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Der kanadische Rapper Drake ist laut Berechnungen der Website „Chart Data“ der erste Künstler auf Spotify, der insgesamt 50 Milliarden Streams erreicht hat. Dabei wurden nicht nur seine Solo-Songs miteinbezogen, sondern auch alle bisherigen Features des Künstlers auf Tracks von anderen Musiker*innen.

Bereits am 17. Januar machte „Chart Data“ die Neuigkeit auf Twitter publik und stellte klar, dass Drake damit „der erste Künstler in der Geschichte ist, der diesen Meilenstein erreicht hat.“ Kurz darauf wurde die frohe Botschaft auch von der Musikdaten-Website „ChartMasters“ bestätigt; so habe Drake bei seinen eigenen Songs insgesamt 35,72 Milliarden Streams erreicht und käme zudem bei allen „Featured Streams“ auf eine Gesamtsumme von 14,30 Milliarden Streams. Damit überschreitet der Künstler ganz knapp die 50-Milliarden-Marke.

Der Rapper selbst reagierte mit einem Post in seiner Instagram-Story, in dem er einfach die Nachricht „Drake ist der erste Künstler in der Geschichte, der 50 Milliarden Streams auf Spotify überschritten hat“ (Original: „Drake is the first artist in history to surpass 50 billion streams on Spotify“) mit einem Smiley versah. Auch der Rapper Future – Drakes Langzeitkollege und guter Freund – gratulierte dem Künstler zu der Auszeichnung am Montag auf Twitter. Drakes neues Album CERTIFIED LOVER BOY soll zudem bereits in den Startlöchern stehen, heißt es. Obwohl das Album zunächst bloß für dieses Jahr angekündigt wurde, halten sich die Gerüchte, dass die Platte bereits diesen Monat erscheinen könnte. Eine offizielle Ankündigung dafür gibt es allerdings noch nicht.

Im November 2020 hatte Drake seine Stimme dafür genutzt, um sich gegen die Nominierungen der Grammy-Awards 2021 auszusprechen. So schlug er sich auf die Seite von The Weeknd, der sich öffentlich darüber beschwerte, für sein 2020 erschienenes Album AFTER HOURS oder Singles wie „Blinding Lights“ nicht nominiert worden zu sein. Drake schrieb daraufhin in seiner Instagram-Story: „Wir sollten aufhören, jedes Jahr aufs neue schockiert zu sein über die Diskrepanz zwischen einflussreicher Musik und diesen Awards.“ Des Weiteren wäre The Weeknd für Drake bereits ein fester Kandidat für die Kategorien „song of the year“ oder „record of the year“ gewesen. In einem anderen Post verlinkte Drake weitere Rapper, die seiner Meinung nach auf der Liste der Nominierten hätten stehen müssen: Lil Baby, Pop Smoke und Popcaan. Seine eigene Auflistung kommentierte er mit den Worten: „Zu viele vergessene Namen“.


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