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Verkaufsliste

Eminem: Das sind die erfolgreichsten Alben des Rappers

Im vergangenen Jahr verkaufte Eminem mehr Alben als jeder andere Künstler und jede andere Künstlerin. Das lag nicht ausschließlich an KAMIKAZE, der 2018 veröffentlichten Platte des Rappers aus Detroit. Sein Repertoire besteht mittlerweile aus zehn Studioalben, die nach wie vor für schlagende Verkaufszahlen sorgen. Sechs davon erhielten außerdem den Grammy in der Kategorie „Bestes Rap-Album“. Gemessen an Auszeichnungen, Verkaufszahlen und Chartplatzierungen stellen wir die fünf kommerziell erfolgreichsten Eminem-Alben vor.

5. Relapse (2009)

Eminem selbst hält das Horrorcore-Album für sein schwächstes Werk. Er hätte damals mit Entzugssymptomen zu kämpfen gehabt und sei nicht gerade scharfsinnig gewesen. Trotzdem verkaufte sich RELAPSE weltweit über 7,5 Millionen Mal und hielt sich 77 Wochen lang in den Billboard-Charts, zwei Wochen sogar auf Platz eins. So manches mag einem inzwischen bekannt vorkommen: Die Platte erhält 2010 die Auszeichnung „Bestes Rap-Album“ bei der Grammy-Verleihung. Thematisch geht es düster und verstörend zu. Menschliche Abgründe inszeniert der Künstler als Scherz und unterschiedlichste Personen würde er am liebsten auslöschen. Seine sträflichen Fantasien involvieren diesmal etwa Lindsay Lohan und Britney Spears. Trotz eindringlicher Beats glänzt die fast komplett von Dr. Dre produzierte Platte klanglich nicht, der Rap ist aber – auch das ist nichts Neues – eine Glanzleistung.

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4. Recovery (2010)

„Fuck my last CD, that shit’s in my trash”, rappt Eminem und bestätigt noch einmal, dass er von RELAPSE absolut nichts hält. Das Folgealbum ist „to anyone who’s in a dark place tryin‘ to get out. Keep your head up… It does get better!” Nicht umsonst lautet der Titel des 2010 erschienenen Albums RECOVERY. Eingebettet in Moll geht es um Eminems Weg aus der Depression und Drogenabhängigkeit. Dabei stellt der Künstler sein Talent erneut unter Beweis und rappt raffinierte Reimformen und komplizierte synkopische Rhythmen in bisher ungehörter Geschwindigkeit. Erstmals mischen jetzt auch Frauen mit: Pink in „Won’t Back Down“ und Rihanna in „Love The Way You Lie“ – ein Musterstück des von Eminem verhassten kommerziellen Pop. Das siebte Studioalbum des Rappers, das eigentlich „Relapse 2“ heißen sollte, bis es inhaltlich eine Wendung nahm, verkaufte sich weltweit über 15 Millionen Mal und belegte sieben Wochen lang Platz eins der Billboard Album-Charts. Bei den Grammy-Awards 2011 holte es Eminems nächsten Preis für das beste Rap-Album des Jahres.



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