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„Game of Thrones“: George R.R. Martin nutzt Corona-Quarantäne, um sechsten Band zu vollenden

„Das Lied von Eis und Feuer“-Autor George R.R. Martin hat in einem Eintrag auf seinem Blog preisgegeben, dass er die Zeit der freiwilligen Quarantäne im Zuge der Corona-Pandemie nutze, um den sechsten Band der „Game Of Thrones“-Reihe zu beenden. „The Winds Of Winter“ – so der englischsprachige Titel des sechsten Bandes – ist seit mehr als zehn Jahren in Arbeit und soll laut Martin auf mehr als 3.000 Manuskriptseiten hinauslaufen.

Der Schriftsteller gibt seinen Fans auch ein Update über seinen Gesundheitszustand. So schreibt er auf seinem Blog: „Für diejenigen unter euch, die sich vielleicht um mich persönlich sorgen… Ja, ich bin mir bewusst, dass ich mich angesichts meines Alters und meiner körperlichen Verfassung in der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppe befinde. Aber im Moment fühle ich mich gut und wir treffen alle angemessenen Vorkehrungen. Ich befinde mich alleine an einem abgelegenen, isolierten Ort und werde von einem meiner Mitarbeiter betreut – und ich gehe weder in die Stadt, noch treffe ich jemanden.“

Dazu erklärt er, seine Isolation nun produktiv nutzen zu wollen: „Um ehrlich zu sein, verbringe ich in Westeros mehr Zeit als in der realen Welt – ich schreibe jeden Tag“, so der Autor. „Die Lage in den Sieben Königreichen ist ziemlich finster… aber vielleicht nicht so finster, wie sie hier noch werden könnten.“ Seine Worte klingen wie eine düstere Prophezeiung – über die Nachricht des Schreibfortschrittes könnten sich nichtsdestotrotz viele „Game Of Thrones“-Fans sehr freuen.

George R.R. Martin endet seinen Blogeintrag mit einem Hauch Nostalgie. So sagt er: „An manchen Tagen, wenn ich die Nachrichten sehe, kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass wir alle in einem Science-Fiction-Roman leben. Aber leider nicht die Art von Science-Fiction-Roman, von der ich als Kind träumte: Mit den Städten auf dem Mond, den Kolonien auf dem Mars […] und den fliegenden Autos. Pandemie-Geschichten mochte ich noch nie so gerne…“



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