„Loki“: Staffelfinale zeigt, dass Marvel Kurs auf das Multiverse nimmt

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Man muss ja nicht Sherlock Holmes oder Doctor Strange sein, um zu merken, dass Paralleluniversen bei Marvel gerade ein Thema sind. Schon der vielleicht beste Marvel-Film der letzten Jahre „Spider-Man: A New Universe“ brachte einen beliebten Helden in direkten Kontakt mit anderen „Varianten“ aus anderen Dimensionen. Außerdem weiß man, dass der zweite „Dr. Strange“-Film ins „Multiverse of Madness“ führt. Und dann wäre da auch noch die neue Animationsserie „What if“, die im August bei Disney+ starten wird.

Das Staffelfinale von „Loki“ auf Disney+ hatte nun aber einen großen Fingerzeig in petto, wie die Konflikte der zukünftigen Marvel-Blockbuster aussehen könnten – und wer die Rolle des mächtigen Gegenspielers einnehmen könnte. Die gelungen letzte Folge der ersten Staffel (eine zweite soll folgen) führte Loki und seine Variante Sylvie in die Zitadelle am Ende der Zeit, wo sie auf einen Mann treffen, der „Jener, der bleibt“ genannt wird. Jonathan Majors, der zuletzt starke Rollen in „Lovecraft Country“ und „Da 5 Bloods“ hatte, spielt diesen Mann ihn mit einer erschöpften Nonchalance. Über Majors kommt man auch auf den Namen Kang, der Eroberer. In „Ant Man 3“ wird Majors unter diesem Namen auftreten. In „Loki“ erklärt er Loki und Sylvie, dass er ein Wissenschaftler aus der Zukunft ist, der die parallelen Universen entdecke und einen Weg fand sie zu bereisen. So bemerkte er, dass in vielen Universen Varianten von ihm auf brutale Weise nach der Macht streben. Er habe also, die Time Variance Authority TVA gegründet, um die eine wahre Timeline zu beschützen, in der das Universum in Balance ist.

Wie die Sache exakt ausgeht, wollen wir hier noch nicht verraten. Aber so viel sei gespoilert: Am Ende wachsen die Universen munter in alle Richtungen und verbinden sich. Und auch Loki findet sich in einem Universum wieder, in dem Mobius M. Mobius nicht mehr sein Freund ist bzw. ihn nicht mal erkennt. Man darf gespannt sein, wie Kang die Storylines beherrschen will und in welchen Varianten wir die diversen Superhelden zu sehen bekommen werden. Die Kolleginnen und Kollegen von Filmstarts haben derweil mal in die Comics geschaut, was man da über Kang erfahren kann. Und da wird es herrlich irre: Es gibt nämlich sogar Stories, in denen Kang an der Seite von anderen Helden gegen Varianten von ihm selbst kämpft. Und genau das machte auch seinen ersten, von Jonathan Majors gespielten Auftritt aus: „Jener, der bleibt“ war extrem sympathisch.


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