Melle Mel erklärt, ob The Notorious B.I.G auch in den 80ern erfolgreich gewesen wäre

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Wer der größte Rapper aller Zeiten ist, spaltet schon seit dem Beginn der HipHop-Ära Gemüter auf aller Welt. Meistens fallen dabei die Namen der zwei verstorbenen Legenden Tupac und Biggie Smalls. Nun mischte sich mit Melle Mel ein echtes Urgestein des HipHop-Imperiums in die berühmte Diskussion ein. In einem Interview mit VladTV sprach der Leadsänger von Grandmaster Flash and the Furious Five darüber, ob bestimmte Künstler in den Anfangsstadien des Rap erfolgreich gewesen wären oder nicht.

Melle Mel glaubt nicht, dass Biggie früher so erfolgreich gewesen wäre

Auf die Frage, wie erfolgreich Biggie mit seinen schroffen Texten über das Leben eines Crack-Dealers damals gewesen wäre, hat Mel seine ganz eigene Meinung.

„Damals, als es noch keine Rap- und Hip-Hop-Szene gab, waren das alles harte Kerle. Du konntest in ihrer Gegenwart nicht über den Verkauf von Drogen sprechen. Sie würden dich wahrscheinlich allein deswegen umbringen.“

„Echte Straßentypen“ hätten ihn noch schneller ermordet

Melle Mel behauptet, dass einige Provokationen und Übertreibungen Biggies bei „echten Straßentypen“ vermutlich auf direkte Abneigung gestoßen wären, die ihn schon vor der Blüte seiner eigentlichen Karriere den Kopf gekostet hätten.

Als er etwas weiter ausholt und über die früheren Zeiten erzählt, erklärt er, dass Künstler den Gangstern auf Songs häufig Shoutouts gaben, um auf der Straße keine Probleme mit ihnen zu bekommen. Nur so sei diese Form des öffentlichen Ausrufes überhaupt entstanden.

„Was werden diese N*ggas tun, wenn sie das mit ihnen machen? Was werden sie tun? Außer den Shoutout zu erfinden, wie wir es getan haben.“

Im weiteren Verlauf des Gesprächs verdeutlichte Mel mehrmals, dass es damals einfach nicht infrage gekommen wäre, ein „harter Kerl“ am Mikrofon zu sein und über bestimmte Themen zu rappen, egal wer die Person war.

Schaut Euch den Clip hier an:


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