Highlight: 16 Musiker, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen

10 bedeutsame Protest-Songs der Musikgeschichte

Am Freitag, den 20. September 2019, findet der weltweit zweite Klima-Streik statt. Allein in Deutschland sind Demonstrationen an über 450 Orten geplant. Entstanden sind die Streiks durch die Protest-Bewegung „Fridays For Future“. Eine Schülerbewegung, die jeden Freitag statt zur Schule auf die Straße geht um für den Klimaschutz zu protestieren.

Anlass des Klimastreiks ist die in New York stattfindende UN-Klimakonferenz, auf der grundlegende Beschlüsse in Sachen Klimaschutz für die nächsten Jahre festgelegt und besprochen werden sollen, sowie die Veröffentlichung des Maßnahmenkataloges für Klimaschutz der Bundesregierung.

Für den weltweiten Klimastreik und die damit verbundenen Demonstrationen haben national zudem Künstler wie Jan Delay, Bosse, YouTuber Rezo, Joris, Silbermond und Udo Lindenberg aufgerufen.

Wir haben uns dies zum Anlass genommen, um 10 wichtige und mitunter auch unterhaltsame Protestsongs der Musikgeschichte herauszusuchen.

10 wichtige Protestsongs der Musikgeschichte:

Midnight Oil – „Beds Are Burning“

Die australische Rock-Band Midnight Oil zeigte sich 1987 mit der Erscheinung ihres Liedes „Beds Are Burning“ schockiert über den aktuellen Zustand unseres Planeten. Die Zerstörung von Umwelt und Natur spielte eine großen Rolle.

Zudem zeigten sie sich berührt darüber, was die „Urväter“ ihres Landes den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, angetan hatten, als sie ihr Land für sich beanspruchten und es zerstörten.

Cat Stevens – „Where Do The Children Play“

Bereits der Songtitel verrät Stevens Sorge um das, was wir Menschen unseren Nachkommen hinterlassen werden und ob es die Welt, in welcher er aufgewachsen ist, in Zukunft noch geben wird. Die Zerstörung der Natur durch den Menschen spielt auch hier eine große Rolle.

Der Song erschien 1970 auf seinem Album TEA FOR THE TILLERMAN.

Ton Steine Scherben – „Keine Macht Für Niemand“

„Keine Macht für Niemand“ ist der Name des zweiten Albums und zugleich der Titel des wohl bekanntesten Liedes der Band Ton Steine Scherben. Die Band gilt in Deutschland als Urväter des Protestes.

Der anarchische Song, geschrieben von dem Sänger der Band Rio Reiser, wurde 1972 zu einer regelrechten Protest-Hymne in Deutschland. Inhaltlich wehrt das Lied sich gegen jegliche Art der Regierung, Kontrolle und Unterdrückung.

Keny Arkana – „La Rage“

Bei Keny Arkanas „La Rage“ zeigt sich der Protest vor allem in einer Form sehr deutlich: Wut. Die aus Argentinien stammende, französische Rapperin ist Globalisierungs-Gegnerin und politische Aktivistin.

Der Song erschien 2006 und scheint mit seinen treibenden Beats, ihrer markanten Stimme und einem immer wieder im Chor gerufenen „La rage“ (Auf deutsch: die Wut) seine Zuhörerschaft fast wie von alleine auf die Straße zu holen und sich einem Protest anzuschließen. Sie ruft dazu auf, die Wut und Unzufriedenheit dafür auszunutzen um gegen die Ungerechtigkeit auf dieser Welt vorzugehen und stehen zu bleiben.



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