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Reeperbahn Festival 2019: 8 Acts, die Ihr Euch mal geben solltet

Das Hamburger Reeperbahn Festival feiert sein nunmehr 14-jähriges Bestehen – vom 18. bis 21. September 2019 verwandelt sich die ohnehin belebte Reeperbahn im Herzen Hamburgs in eine große Spielwiese für Musik-Liebhaber und szeneninterne Interessenten.

Die unzähligen Auftritte der Künstler und Künstlerinnen, Konferenzen, Live-Podcasts, Ausstellungen, Live-Performing-Arts und Vorträge sind schwer unter einen Hut zu bringen und dürften Besuchern des Festivals auf den ersten Blick als äußerst unübersichtlich vorkommen. Mehr als 500 Slots verteilen sich über die vier Tage.

Wir haben uns durch das Line-up des Reeperbahn Festivals 2019 gearbeitet und acht lohnenswerte Auftritte, Ausstellungen und sonstige Highlights rausgesucht, die sich lohnen könnten.

8 Acts die Ihr beim Reeperbahn Festival 2019 auf keinen Fall verpassen dürft:

1. Provinz

Die aus der Nähe von Ravensburg stammenden Musiker machen kein Geheimnis daraus, woher sie kommen und haben dies sogar direkt als Bandnamen genommen. Vincent, Robin, Mosse und Leon veröffentlichten am 03. Mai 2019 ihre Debüt-EP, weisen aber jetzt schon eine beachtliche Tiefe in ihren Texten und eine musikalische Spannweite auf. Provinz liefert zum einen Emotionen und Eindrücke aus der Welt des Kleinstädte, ohne abgehängt und unreflektiert zu wirken.

Wann und Wo? Freitag, 20. September 2019, 22:00 Uhr im Docks,  Spielbudenplatz 19, 20359 Hamburg

2. Apache 207

Der Mannheimer Rapper hat bisher weder EP noch Album veröffentlicht. 12 Singles mit den dazugehörigen Musikvideos stellen sein Können jedoch auch unter Beweis. In denen wird vor allem einse klar: Der Rapper flippt alles ein bisschen anders als seine Kollegen. Wo andere deutsche Sprechgesangskünstler möglichst viele Autos, Markenklamotten, teuren Schmuck und halbnackte Frauen in ihren Videos platzieren, tanzt er mit goldenen Rollschuhen durch seine Clips oder schwimmt in einer Telefonzelle.

Da Apache 207 bislang keine Interviews gibt, ist nicht viel über ihn bekannt. Er steht jedoch gerade erst am Anfang seiner Karriere und hat, so spekulieren wir, noch eine große Deutschrap-Zukunft vor sich.

Wann und Wo? Samstag, 21. September 2019, 21:40 im Gruenspan, Große Freiheit 58, 20359 Hamburg

3. Mid City

Die aus Melbourne stammende Rock-Band gilt in Deutschland als Geheimtipp, seit Musiker Olli Schulz sich in seinem Podcast als Fan der Band geäußert hat.

Energetische Gitarren, ein treibendes Schlagzeug und die markante Stimme des Sängers macht die Band so einzigartig. Am 05. April 2019 erschien die Debüt-EP der Australier. Am 01. August folgte eine weitere neue Single – viel mehr haben Mid City bisher noch nicht veröffentlicht. Ihr Potential, den Geheimtipp-Status bald hinter sich zu lassen, hört man jetzt schon heraus.

Wann und Wo? Freitag, 20. September 2019, 00:10 Uhr im Molotow Club, Nobistor 14, 22767 Hamburg UND am Freitag, 20. September 2019, 12:30 Uhr im Molotow Backyard, Nobistor 14, 22767 Hamburg

4. Ebow

Die in München geborene und aktuell in Wien wohnende Rapperin Ebow hat auf Stereotypen, Pauschalisierung und Fremdenfeindlichkeit keinen Bock. Und genau das spiegelt sich in ihrer Musik wieder. Sie verpackt Gleichberechtigung und Anti-Alltagsrassimus nicht nur in ihren Texten, sondern verkörpert und lebt dies mit ihrer gesamten Kunst. Sie schafft es eben solche Themen zu verarbeiten, dabei komplett auf Fingerzeig zu verzichten und, schlichtweg, wirklich guten Hip-Hop zu machen.

Bisher veröffentlichte die Rapperin drei Studioalben.

Wann und Wo? Freitag, 20. September 2019 21:25 Uhr in der Spielbude, Spielbudenplatz, 20359 Hamburg UND Samstag, 21. September 2019, 22:45 Uhr im Moondoo, Reeperbahn 136, 20359 Hamburg

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