Spezial-Abo

Von Ponys und Dollars

Ein Dokumentarfilm über das Spannungsfeld zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit in der Festivalindustrie

Warum Sylvester Stallone nicht bei „Creed III“ dabei sein wird

von

Nachdem vergangene Woche bestätigt wurde, dass Sylvester Stallone in „Creed III“ – dem neusten Teil der Rocky-Spin-Off-Filmreihe – nicht dabei sein wird, verrät nun der Hauptdarsteller und Regisseur Michael B. Jordan, wie es zu der Entscheidung kam. In einem Interview mit dem Online-Newsportal „IGN“ sagte Jordan unter anderem, dass sich der Film vielmehr um den Titelhelden Adonis Johnsohn drehen werde.

Dass Sylvester Stallone in „Creed III“ nicht mit dabei sein wird, haben einige Fans bereits mit dem Ende von „Creed II“ kommen sehen. Denn die Endszene des Filmes zeigt (Achtung: Spoiler-Alert), wie Rocky nach Vancouver reist und sich dort mit seinem Sohn Robert versöhnt. Als er spontan an dessen Haustür klingelt und seinen Enkelsohn Logan zum ersten Mal sieht, stellt Rocky fest, dass dieser Roberts Mutter, also Rockys großer Liebe Adrian sehr ähnlich sieht. Über ihren Tod schien Rocky nie hinweg gekommen zu sein, doch mit dieser Endszene dürfte der Actionheld allmählich seinen Frieden gefunden haben.

Es werde „immer ein bisschen Rocky in Adonis geben“

Gegenüber IGN sagte Michael B. Jordan nun, dass es „immer ein bisschen Rocky in Adonis geben“ werde. Weiter hieß es: „Aber dies ist ein Creed-Franchise, und wir möchten diese Geschichte und die Welt um ihn herum wirklich weiterentwickeln. Es wird immer Respekt und jede Menge Liebe mitschwingen für das, was Rocky aufgebaut hat, aber wir möchten Adonis und die Familie, die er gegründet hat, vorantreiben.“ Jordan sei sich demnach sicher: „Es wird etwas Besonderes.“ „Creed III“ soll nach aktuellem Stand am 23. November 2022 erscheinen.


Donald Trump kritisiert Oscar-Verleihung mit bizarrem Statement
Weiterlesen