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Von Ponys und Dollars

Ein Dokumentarfilm über das Spannungsfeld zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit in der Festivalindustrie

Pete Doherty: „Im Moment bin ich ziemlich clean“

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Es ist eine ganz schön große Wandlung, die er da vollführt hat: Vor kurzem machten Fotos die Runde, die The-Libertines-Sänger Pete Doherty mit deutlich mehr Gewicht als sonst bei einem gemütlichen Spaziergang mit seiner Freundin und Bandkollegin Katia De Vidas (The Puta Madres) in der Küstenstadt Étretat in der Normandie zeigen. Nun bestätigte der Musiker in einem Interview mit „The Sun“, dass er seinen harten Rock’n’Roll-Lifestyle hinter sich gelassen habe, um ein eher ruhiges Leben in Frankreich zu frönen. So verriet er in dem Gespräch, dass er die Drogen gegen Käsetoasts und Schlaf eingetauscht habe: „Ich mag Comté, Comté auf Toast. Mein Guilty Pleasure ist Schlafen“, sagt der Rockstar.

„Ich habe aufgehört, Heroin und Ketamin zu nehmen“

Er fügt hinzu: „Jahrelang blieb ich fünf oder sechs Tage lang auf und schlief dann 24 Stunden lang, also liebe ich jetzt den Schlaf. Im Moment bin ich ziemlich clean. Ich habe aufgehört, Heroin und Ketamin zu nehmen. Ich experimentiere gerne, mache Cocktails mit Champagner, ein bisschen Rum, Orangensaft, ich komme ein bisschen wie ein Alkoholiker rüber, aber das bin ich nicht – ich mag ein schönes Glas Wasser.“ Desweiteren verriet Doherty, dass er seiner Liebe zu Fast Food in der Normandie nicht mehr ganz so stark nachkommen könnte. Er meint: „Ich würde einen Big Mac essen, wenn ich könnte, aber ich kann es nicht. Der nächste McDonald’s ist 40 Minuten entfernt.“

Neue Platte von The Libertines? „Es läuft gut, aber es war schwierig mit COVID“

Im Oktober 2020 gab Dohertys Bandkollege Carl Barât ein Update bezüglich einer neuen The-Libertines-Platte: „Es läuft gut, aber es war schwierig mit COVID“, so Barât zum „NME“. „Wir haben hier angefangen zu schreiben, und das lief wirklich gut, aber John [Hassall] ist in Dänemark und Pete [Doherty] ist in Frankreich. Es war verdammt anstrengend zu reisen. Wir warten nur darauf, wieder loslegen zu können, wirklich. Wir schreiben alle und es ist alles sehr gut. Wir warten nur darauf, zurück zu kommen und etwas auf die Beine zu stellen, es ist nur eine Frage des Zeitpunkts.“ Die Zeit im Coronavirus-Lockdown hat Pete Doherty dafür genutzt, Livestream-Auftritte für seine Fans zu produzieren und Songs zu covern, wie etwa „Motorcycle Emptiness“ von den Manic Street Preachers.


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