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Überblick

WWDC 2019: Diese Neuheiten hat Apple vorgestellt

Im jährlichen Rhythmus findet – meistens im Juni – Apples große Entwicklerkonferenz WWDC („Worldwide Developers Conference“) statt. Und zu Beginn der jährlichen Messe hält Apple eine lange und groß angelegte Eröffnungs-Keynote, die sich schon längst nicht mehr nur an Entwickler richtet. Stattdessen gibt es viele Neuheiten und Vorstellungen, die sich auch an Endanwender richten. Also Besitzer von Macs, iPhones und anderen Apple-Geräten. Wir haben hier alle wichtigen Neuheiten thematisch für Euch zusammengefasst.

macOS Catalina beerdigt iTunes

macOS ist das Software-Herzstück von MacBooks und iMacs. Im Herbst erscheint das nächste große Update auf Version 10.15, welches den Namen macOS Catalina trägt. Wie im Vorfeld schon vermutet, wird mit macOS 10.15 nun tatsächlich iTunes zu Grabe getragen. Stattdessen wird es eigene Apps für Musik, Podcasts und TV geben. Wer neben einem Mac außerdem noch ein iPad besitzt, wird dieses durch die neue Funktion Sidecar entweder als zweites Display oder als zusätzliches Eingabegerät nutzen können.

Außerdem hat Apple noch einmal die Sicherheit und Privatsphäre mit macOS Catalina verbessert. Des Weiteren könnt ihr Euren Mac künftig auch komplett nur mit Eurer Stimme steuern. Und mit dem neuen Tool „Bildschirmzeit“ könnt Ihr zukünftig detailliert sehen, wie stark Ihr wirklich prokrastiniert, anstatt zu arbeiten.

macOS Catalina erscheint im Herbst 2019
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watchOS 6 bietet noch mehr Gesundheitsfunktionen

Wenn Ihr ein iPhone besitzt, dann tragt Ihr vermutlich auch eine Apple Watch am Handgelenk. Und diese smarte Uhr läuft bekanntlich mit dem Betriebssystem watchOS. Und genau hierfür gibt es im Herbst ein Update auf Version 6. Diese Neuerungen sind unter anderem dabei:

  • Mit der Zyklustracking-App können Frauen ihren Menstruationszyklus nun besser im Überblick behalten
  • Die neue App „Noise“ misst die Lautstärke Eurer Umgebung und warnt Euch davor, wenn es zu laut ist
  • Angepasste Apps können nun direkt auf der Apple Watch laufen und müssen nicht parallel auf Eurem iPhone installiert sein
  • Es gibt neue Zifferblätter
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iOS 13 kriegt einen Dunkelmodus

Jahrelang war das User-Interface von iOS auf Eurem iPhone größtenteils weiß, doch mit iOS 13 ändert sich das radikal. Denn auf Wunsch gibt es einen Dunkelmodus, der nicht nur Eure Augen schont, sondern auch noch gut aussieht. Ein willkommener Tapetenwechsel für alle Besitzer eines iPhones. Außerdem beherrscht die Apple-Tastatur mit iOS 13 nun endlich Wischeingaben – ein Feature, das Drittanbieter schon seit Jahren haben, wurde nun endlich auch offiziell von Apple aufgegriffen.

Für Fotos gibt es neue Bearbeitungswerkzeuge und in Apps und Webseiten könnt Ihr Euch künftig auch direkt mit Apple anmelden und so Face ID oder Touch ID statt eines Passworts verwenden. Apple verspricht dadurch mehr Sicherheit. iOS 13 erscheint im Herbst.

Größtes Highlight von iOS 13: Der neue Dunkelmodus, der sich auf dem Homescreen nur im Dock widerspiegelt
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iPadOS: Endlich gibt es Tablet-Optimierungen

Manch einer erinnert sich: iOS hieß früher gar nicht iOS, sondern iPhone OS, gab es damals doch nur das iPhone. Als später auch noch iPod touch und iPad dazukamen, wurde das Betriebssystem von Apple in iOS umbenannt. Doch das hatte auch Nachteile, denn iOS auf dem iPad ist im Großen und Ganzen nichts anderes als iOS auf dem kleinen Bildschirm Eures iPhones. Erst nach und nach gab es ganz langsam Anpassungen für das größere Display des iPads.

Und nun gibt es – ebenfalls ab Herbst – mit iPadOS endlich ein richtiges Betriebssystem nur für die Apple-Tablets. Lasst Euch vom Namen aber nicht täuschen, denn iPadOS ist im Prinzip auch „nur“ iOS, jedoch mit vielen Tablet-Anpassungen. Alle Neuerungen wie den Dunkelmodus gibt es auch in iPadOS, darüber hinaus bekommt das iPad aber auch noch folgende Neuheiten spendiert:

  • Ein für das iPad optimierter Homescreen mit Unterstützung für Widgets direkt auf dem Startbildschirm
  • Verbessertes Multitasking: Innerhalb einer App kann jetzt z.B. an mehreren Dateien/Dokumenten parallel gearbeitet werden
  • Tiefe Integration des Apple Pencil
  • Die Dateien-App bietet unter anderem endlich Unterstützung für externe Laufwerke und die Navigation wurde vereinfacht
  • Safari zeigt automatisch die Desktop-Version von Webseiten an und die Touch-Bedienung wurde optimiert
  • Die Textverarbeitung bekommt neue Gesten
  • Die Bildschirmtastatur lässt sich verschieben und die Größe kann geändert werden
  • Für Hardware-Tastaturen gibt es mehr und neue Tastaturkürzel zum schnelleren Arbeiten
Der neue Homescreen von iPadOS
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Mac Pro und Pro Display XDR für maximale Leistung

Schon vor einigen Jahren hat Apple angekündigt, eine Neuauflage des Über-Computers Mac Pro auf den Markt bringen zu wollen, der den Zusatz „Pro“ auch mit Würde trägt und sich an absolute Enthusiasten richtet, die maximale Leistung brauchen und zu viel Geld haben. Nun, genau dieser Mac Pro wurde jetzt auch zusammen mit einem 32-Zoll-Monitor auf der WWDC 2019 angekündigt. Der Mac Pro kann nach Wünschen konfiguriert werden und soll ab Herbst bestellbar sein.

Spart aber lieber schon mal, denn los geht es beim Mac Pro ab 5.999 US-Dollar. Das Pro Display XDR kostet dann auch noch mal 4.999 US-Dollar. Aber zumindest sieht es so aus, als ob man mit beiden Geräten auch Käse hobeln kann.

Der vielleicht größte (und teuerste) Käsehobel der Welt: Apple Mac Pro
Der vielleicht größte (und teuerste) Käsehobel der Welt: Apple Mac Pro

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