Highlight: Warum Phil Collins Euren blanken Hass nicht verdient hat

Phil Collins

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    Der 1951 in Chiswick, London, geborene Philip David Charles Collins verkaufte weltweit über 150 Millionen Alben. Seine Songs reichen von schlagzeugbetonten Hits wie „In The Air Tonight“ über tanzbare Pop-Singles wie „Sussudio“ bis hin zu Tracks mit politischen Inhalten wie seinem größten Hit „Another Day In Paradise“. Er war maßgeblich am Erfolg der Band Genesis beteiligt, die sich durch seinen Beitrag von einer Progressive-Rock-Band zu einer Pop/Rock-Band mit hohen Chartplatzierungen entwickelte. 2011 verkündete Phil Collins das Ende seiner musikalischen Karriere.

    Nachdem Phil Collins 1970 schon in einigen Bandprojekten als Schlagzeuger beteiligt war und mehrere Nebenrollen in Filmen übernommen hatte, wurde er als Schlagzeuger in die Band Genesis aufgenommen. Nach dem Ausstieg von Peter Gabriel übernahm Phil Collins 1975 den Lead-Gesang und war damit maßgeblich für die erste Chartplatzierung von Genesis in den USA verantwortlich. Der Song „Invisible Touch“ vom gleichnamigen Album konnte 1986 sogar Platz Eins der US-Single-Charts erreichen.

    Mit seiner ersten Solo-Single „In The Air Tonight“ (1981) landete Phil Collins einen weltweiten Hit und wurde mehrfach mit Gold ausgezeichnet. Das dazugehörige Debüt-Album „Face Value“ erreichte mehrfach Platin- und in Kanada sogar Diamant-Status.

    Seinen endgültigen Durchbruch als Solokünstler schaffte Phil Collins jedoch erst 1985 mit „No Jacket Required“. Das Album verkaufte sich schneller als Michael Jacksons „Thriller“ und wurde mit dem Grammy Award für das Album des Jahres ausgezeichnet. 1989 folgte sein größter Hit „Another Day In Paradise“, der ebenso einen Grammy gewann und sein letzter Nummer-Eins-Hit der 1980er-Jahre wurde. Nach negativen Kritiken seiner nachfolgenden Alben stellte sich mit der Coverversion von Cindy Laupers Song „True Colours“ 1998 wieder großer Erfolg ein.

    2000 stellte Phil Collins den Verlust seiner Hörempfindlichkeit auf dem linken Ohr fest, drei Jahre später kündigte er seine letzte Tournee an. 2009 kam nach einer Halswirbeloperation ein Taubheitsgefühl in seinen Händen hinzu, was zwangsläufig dazu führte, dass er das Schlagzeugspiel aufgeben musste. 2011 gab er seinen Abschied vom Musikgeschäft bekannt, um mehr Zeit für seine Familie zu haben.

    Phil Collins‘ größte Klassiker sind „Another Day In Paradise“, „In The Air Tonight“, der Song „Against All Odds (Take A Look At Me Now)“ aus dem Soundtrack zu „Tarzan“ und „True Colours“. Als Schauspieler war er häufiger in Nebenrollen zu sehen, spielte aber manchmal auch Hauptrollen. Phil Collins war als Produzent für viele große Künstler tätig und arbeitete unter anderem mit Eric Clapton, Peter Gabriel und Pino Palladino zusammen. 2000 gewann er den Oscar für den Song „You`ll Be In My Heart“ zu Disneys „Tarzan“ und zwei Jahre später erhielt er den Disney-Legend Award.


    Diese Jesuskind-Statue sieht aus wie Phil Collins
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