New Order

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Anfänglich orientierten sich New Order noch am Sound ihrer alten Band Joy Division, die mit dem Suizid von Sänger Ian Curtis 1980 ihr Ende fand, jedoch noch genügend Material für weitere Songs bot. Zunehmend integrierten die Musiker jedoch Elemente der aufkommenden elektronischen Dance-Musik und schufen damit diverse erfolgreiche Songs. Als die House-Musik Anfang der 1990er-Jahre aufblühte, wurden New Order als Vorläufer und Wegbereiter gefeiert.

Das Versprechen haltend, Joy Division umzubenennen sobald ein Mitglied geht, gründeten Bernard Sumner (Gesang, Gitarre, Keyboard), Peter Hook (Bass, Gesang), Stephen Morris (Schlagzeug, Keyboard) und die neu dazu gestoßene Gillian Gilbert (Keyboard, Gitarre, Gesang) 1980 New Order, nachdem Joy-Division-Sänger Ian Curtis am 18.05.1980 Selbstmord beging.

Die ersten Songs klangen noch stark nach den vorherigen Arbeiten und stammten teilweise noch aus der Feder von Ian Curtis. Allmählich wurde der Einfluss der aufkommenden Dance-Musik Anfang der 1980er-Jahre aber dominanter und vermischte sich mit den bisherigen New-Wave-Songs. Während mit „Temptation“ 1983 ein erster kleiner Club-Erfolg gelang, landeten New Order mit „Blue Monday“ ihren großen Hit, der zur am meisten verkauften 12″-Single der Musikgeschichte wurde. Das Album „Power, Corruption And Lies“ (1983) wurde von Fans und Kritikern sehr positiv aufgenommen.

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New Order wandelten fortan auf Erfolgspfaden, denn schon die Nachfolger warfen eine ganze Reihe weiterer Hits ab, wie „Bizarre Love Triangle“, „Subculture“, „The Perfect Kiss“ sowie den internationalen Chart-Hit „True Faith“. Ende der 1980er-Jahre wurden New Order als Wegbereiter der House-Musik gefeiert.

Nachdem 1990 mit „World In Motion“ die erste Nummer Eins in Großbritannien gelang, widmeten sich New Order vermehrt ihren Nebenprojekten, um die Band wurde es ruhiger. Erst 2001 meldeten sich New Order mit dem viel beachteten Album „Get Ready“ zurück, das sich vor allem mit dem Hit „Crystal“ sehr rockig zeigte. Auch das 2005er-Studioalbum „Waiting For The Sirens‘ Call“ setzte das Comeback erfolgreich fort.

2007 gab Peter Hook die Auflösung der Band bekannt, was bei den restlichen Mitgliedern einige Verwirrung verursachte. Sumner erklärte daraufhin, dass New Order bestehen blieben, er jedoch nicht wüsste, ob und wann neues Material entstehen würde. 2011 spielten New Order ohne Peter Hook ein Konzert in London, 2013 erschien das Album „Lost Sirens“.

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