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    „The Mahavishnu Orchestra – The Inner Mounting Flame

    Jerry Goodman, vormals Stargeiger bei den „“Flock“, hat sich nun fest John Mc Laugnlin angeschlossen. John Mc Laughlin, ein Gitarrist durch und durch und der früher bei „Tony Williams‘ Lifetime“ den Ton angab, entfesselt auf dieser LP eine wahrhaftige Klangorgie. „“Meetings of the Spirit“ zeigt gleich zu Anfang, was für einen Weg die Fünf gehen. […] mehr…

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    Alice Cooper – Killer

    Auf der Bühne wird „Alice keineswegs die gute Fee aus dem Wunderland, sondern eine Furie, die mit recht wirksamen Mitteln ihren Zuschauern ein Spiegelbild vorhält, welches etliche dazu veranlasse den Saal zu verlassen. Jedoch auf der bisher 4. LP des amerikanischen Rock-Quintetts ist von solchem Engagement nichts zu spüren. Die Mannen um die extravagante „“Alice“, […] mehr…

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    Emerson, Lake & Palmer – Pictures At An Exhibition

    Was mir an dieser LP wohltuend aufgefallen ist, war der Faktor, dass Emerson wieder einmal mehr zum Trio zurückgefunden hat Lake und Palmer werden nicht in eine Statisten rolle abgedrängt, sie brauchen sich auch nicht zu behaupten, sie sind einfach da. Natürlich ist es Emerson zu verdanken, dass nun die neue Musik um eine Mussorgsky-Interpretation […] mehr…

  • John Kongos  - Kongos

    John Kongos – Kongos

    John Kongos gehört zu jener Sorte von Musikern, deren Produkt man sich erst ein paar mal anhören muss, bevor man daran Gefallen findet. Das kommt einerseits durch die enorm vielen Klangfarben, die erst geordnet werden müssen, bevor sie verdaut werden können, und andererseits wirken die Songs manchmal überladen. Dieser Eindruck verliert sich jedoch, wenn man […] mehr…

  • Mountain - Flowers Of Evil

    Mountain – Flowers Of Evil

    Bis vor einem halben Jahr gehörten sie noch zur vielversprechendsten internationalen Gruppe, doch dieses minimale Lob trifft heute nicht mehr zu, denn Mountain kommt mit Macht. Ihr Rock brüllt aus ihnen heraus und sie verschaffen sich auch bei denjenigen Gehör, die sich dieser Gruppe verschliessen möchten. Es geht einfach nicht mehr, wenn man sie gehört […] mehr…

  • Ihre Kinder  - Werdohl

    Ihre Kinder – Werdohl

    Ich war nie so recht begeistert von Ihre Kinder, ihr zuletzt veröffentlichtes Album „“Werdohl“ hat mich jedoch bekehrt. Das jedoch auch nicht auf Anhieb, sondern, nachdem ich mir die Platte mehrmals angehört und mich vor allem so sehr auf die Texte konzentriert hatte, dass ich sie hinterher beinahe auswendig konnte. „“Werdohl“ ist meiner Meinung nach […] mehr…

  • Jefferson Airplane - Bark

    Jefferson Airplane – Bark

    Nach Grace Slick’s biologischer Zwangspause, sie entband von einem Jungen, und Paul Kantner’s Alleingang, präsentiert sich Jefferson fester und geschlossener denn je. Ihre Musik ist noch immer so zeitgemäss, dass sie auch heute noch ohne grossartige Hilfsmittel auskommen. Jefferson spielen ihre Musik, die sie glaubhaft vortragen. Ihre Texte sind offen und sprechen eine deutliche Sprache, […] mehr…

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    East Of Eden – New Leaf

    Mit dem „“neuen Blatt“ kann nur Don Weller gemeint sein, der erst vor kurzem den Saxophonisten, Ron Caines, ersetzte. Vom musikalischen her hätte diese Blutauffrischung nicht zu sein brauchen, denn nach ihrer ausgezeichneten LP „“East of Eden“ ist „New Leaf“ ein fade, ohne Würze, produzierte LP. Dave Arbus, der sonst mit seiner Violine für die […] mehr…

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    Nektar – Journey To The Centre Of The Eye

    Nektar ist mehr für den Kopf und das Ohr bestimmt, denn für die „“Speiseröhre“. Ihre Musik ist ein Trip, der gefangen nimmt. Sie beschreiben eine Reise, die nur dadurch gestört wird, dass man die Platte umdrehen muss. Sonst ist diese Space-Opera mit wuchtiger Bass- und Schlagzeugarbeit aus einem Guss ohne Schnitte oder konstruierter Effekte. Sie […] mehr…

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    Rockworkshop – The Very Last Time

    Rockworkshop ist eine 11-Mann-Big-Band aus San Franzisco. Ihr Sound ist gewaltig, doch die einzelnen Instrumente sind gut zu differenzieren und werden diszipliniert gespielt. Herausragend Tenorsax-Solis von enormer Dichte und Spielfreude. Wenn sie nur instrumental spielen, drücken sie alle gehörten Formationen dieser Grössenordnung (gibt es überhaupt welche?) an die Wand. Ist eine Singstimme vorhanden, werden sie […] mehr…

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    Mike Harrison – Mike Harrison

    Mike Harrison, ehemals ein umwerfender Leadsänger der „“Spooky Tooth“, hat mit seinem ersten Solo-Album einen denkbar schlechten Eindruck hinterlassen. Dass die 8 Titel nicht über Durchschnittsniveau hinauskommen, kann man ihm jedoch nicht alleine anlasten, denn nur an drei Songs hat er mitgearbeitet. Die anderen sind ein Mfsch-Masch aus der Küche von Cat Stevens oder seines […] mehr…

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    Chicago – Live At Carnegie-Hall –

    Chicago haben mit diesen aufwendig produzierten 4 Live-LP’s ihren Fans mit der schmalen Geldbörse keinen guten Dienst erwiesen. Auch ihre Musik ist nicht mehr so ausgelegt, dass sich noch Zuhörer gerade in jungen Kreisen finden dürften. Chicago verfolgt konsequent den Weg der ihnen gerade bei finanzstarken Leuten Tor und Tür öffnet. Sie sind nicht mehr […] mehr…

  • Traffic  -  The Low Spark Of High Heeled Boys

    Traffic – The Low Spark Of High Heeled Boys

    Kurz nach Veröffentlichung von „“Welcome To The Canteen“ kam jetzt wieder ein neues Traffic-Album auf den Markt. Bei „“The Low Spark Of High Heeled Boys“ handelt es sich jedoch im Gegensatz zu „Welcome“ ausschliesslich um neue, im Studio aufgenommene Kompositionen. Endlich, denn seit „“John Barleycorn“ ist immerhin einige Zeit ins Land gegangen. Aber das Warten […] mehr…

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    Dr. John The Night Tripper – The Sun, Moon & Herbs

    Mac Rebennack, besser bekannt als Dr. John, ist der weisse Medizinmann einer schwarzen Musik, und diese Rolle hat ihm bisher noch keiner streitig gemacht. Seine Songs auf dieser LP, es sind deren 7, zeugen von einem intensivem Verhältnis zur euro-afrikanischen Musik. Seine triefende Stimme steht in einem einmaligen Verhältnis zu den anderen Chorstimmen. Dr. John […] mehr…

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    Curtiss/Maldoon – Curtiss/Maldoon

    Dave Curtiss und Clive Maldoon sind ein Gespann, welches durch ungeheure Musikalität und Ideenreichtum aus dem grossen Suppeneintopf herausragt. Ihre musikalischen Ideen, die vom harten Rock bis hin zu anspruchsvollen melancholischen Liedern reichen, haben sie optimal mit Instrumenten garniert. Blues Thomas – Bass – begleitet in weit ausholdenden Basslinien die 10 Songs. Tony Ashton – […] mehr…

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    Rezension zu dem Album Tränengas

    „Tränengas“ heisst die erste Solo-LP von Sonny Hennig, Ex-Boss von Ihre Kinder. Warum die Platte als „Solo-LP“ verkauft wird, ist mir allerdings ein Rätsel, denn Walti Schneider (Bass, Akkordeon), Günther Storch (Schlagzeug) und vor allem Frank Diez (elektrische Gitarre) haben hier mindestens ebenso produktive Arbeit geleistet, wie Hennig selbst. Seine Texte sind so gut wie […] mehr…

  • The Doors Other Voices Cover

    The Doors - Other Voices

    Man muss sich damit abfinden, dass Jim Morrison der Vergangenheit angehört. Doch – es ist recht schwierig, hört man sich die erste LP ohne Morrison an. Erst jetzt wo er fehlt, kann man ermessen, wie gross seine Ausstrahlung war. Robby Krieger, John Densmore. Ray Manzarek und 5 verschiedene Bassisten versuchen etwas klar zu stellen, was […] mehr…

  • Rory Gallagher - Deuce

    Rory Gallagher – Deuce

    Das schöne an Rory Gallagher ist, dass er mit jeder Platte über sich selbst hinauszuwachsen scheint. Für jemanden, der eine neue LP von ihm kritisieren soll, ist das nicht so einfach, denn Irlands erfolgreichster Gitarrist ist mit so vielen lobenden Worten bedacht worden, dass es eigentlich kaum noch Superlativen gibt, die man nicht irgendwann schon […] mehr…

  • Rufus Zuphall - Phallobst

    Rufus Zuphall – Phallobst

    Mittlerweile ist nun auch endlich die lange angekündigte zweite LP der Aachener Gruppe Rufus Zuphall auf dem deutschen Markt erschienen. Sie heisst „Phallobst“ und kam nicht, wie zuerst geplant, auf OHR heraus, sondern auf dem erst kürzlich gegründeten PILZ-Label, einem Ableger der Firma BASF. Vergleiche mit ihrer ersten LP „Weiss der Teufel“ sind beinahe unmöglich […] mehr…

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    Eulenspygel

    In Gesprächen mit deutschen Gruppen stellt sich unwillkürlich die Frage, „Warum singt Ihr nicht deutsch?“ Es gibt auf diese Frage die unterschiedlichsten Antworten, doch sie haben alle die gleiche Grundlage: Formulierungs- oder Ausdrucksschwierigkeiten. Deutsch, so wird einem gesagt, sei nun eben mal eine „harte“ Sprache. EULENSPYGEL, eine 7-Mann-Gruppe aus dem Stuttgarter Raum, haben sich diesem […] mehr…