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K-Pop-Unternehmen halten in Amerika Ausschau nach zukünftigen Stars 

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Diese Woche bestätigten die drei erfolgreichsten Unternehmen im K-Pop – Hybe, CJ ENM und SM Entertainment – ihre Suche nach Newcomern auf Nord- und Südamerika auszuweiten. Dabei wollen sie mithilfe ihrer lokalen Partner in Amerika neue Talente finden.

Hybe übernehmen Ithaca

Die K-Pop-Firma Hybe, die ehemals unter dem Namen Big Hit Entertainment bekannt war, soll nun Scooter Brauns US-Unternehmen Ithaca übernehmen, das Sänger wie Justin Bieber und Ariana Grande managt. Hybe hat bereits BTS sowie weitere populäre Künstler aus Südkorea unter Vertrag und erhofft sich durch die Expansion nach Amerika sowohl die Unterstützung der eigenen Künstler, als auch die Entdeckung neuer K-Pop-Stars.

Die offizielle Bestätigung, in den amerikanischen Markt einzutreten, kam am 4. Mai während eines Aktionärs-Updates. Hybe erklärte dort ebenfalls, ein erfolgreiches Quartal gehabt zu haben, in dem sie 161 Millionen US-Dollar an Umsatz gemacht haben. Erst Anfang dieses Jahres hat sich Hybe bereits mit der Universal Music Group in den USA zusammengetan, um Berichten zufolge gemeinsam neue Boyband-Projekte zu planen.

CJ ENM ruft K-Pop-Talentshow ins Leben

CJ ENM verfolgt dieselben Ziele, doch sucht die K-Pop-Firma im Gegensatz zu Hybe im südlicheren Teil Amerikas nach neuen Talenten. In Zusammenarbeit mit HBO Max und Endemol Shine Boomdog ist eine neue Talentshow in Planung, bei der ein großer Ansturm erwartet wird. Lateinamerika hat bereits eine starke K-Pop-Fanbase, weswegen Artists häufig über den gesamten Kontinent getourt sind.

Auch SM Entertainment expandiert in die USA

Auch das Projekt „NCT Hollywood“ soll nun endlich nach mehreren Jahren des Überlegens entstehen. Dafür arbeitet SM Entertainment ab sofort mit der MGM Worldwide Television Group zusammen und sucht ebenfalls im Rahmen einer Talentshow nach neuen K-Pop Artists.

Mit diesen Projekten erhofft sich das Business, bald auch global vertreten zu sein. K-Pop verbindet bereits eine längere Geschichte mit den USA, denn viele Stars der 1990er-Jahre waren Koreanisch-Amerikanisch. Von diesem Markt aus möchte man nun die Erfolgswelle von BTS und Blackpink nutzen und im internationalen Musikgeschäft ankommen.


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