Highlight: Die 50 besten Songs des Jahres 2017

Neuerscheinungen

Feist, Gorillaz, Thurston Moore: 14 neue Alben, von denen fast jedes unser Album der Woche hätte werden können

Album der Woche: Feist – PLEASURE (5 Sterne)

Mit METALS, ihrem vierten Album, ließ sie sich vier Jahre Zeit. Sie holte Kollegen in ein großes Haus raus nach Big Sur und nahm mit ihnen einen derart intensiven und tiefmusikalischen Tonträger auf, dass keiner mehr nach einem „5678“ fragte. PLEASURE zeigt nun, dass sie damit nicht nur eine Option angespielt, sondern einen Weg eingeschlagen hat. Mit ihren neuen Songs forscht sie weiter nach dem Kern dessen, was Musik für sie bedeutet. Wäre es vermessen zu behaupten, Feist schreibe ihre Lieder und musiziere auch nur für sich selbst – und wir, ihr Publikum, bilden dafür den Resonanzkörper, wie der Bauch ihrer Akustikgitarre, die sie jetzt recht häufig gegen die Elektrische eintauscht?

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Gorillaz – HUMANZ (4,5 Sterne)

Dance-Pop: Mit ihrem – je nach Zählweise – vierten oder fünften Album entfernen sich die Gorillaz noch weiter von ihrem ursprünglichen Konzept.

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Thurston Moore – ROCK’N’ROLL CONCIOUSNESS (5 Sterne)

Der einstige Sonic-Youth-Kopf verwandelt sich vom Songwriter zurück zum Avantgarde-Rock-Bandleader.

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DJ Hell – ZUKUNFTSMUSIK (5,5 Sterne)

Auf dem fünften Album des Münchners gibt es kaum Techno, aber viel düstere elektronische Popsongs, mit einer unverschämten Liebe zum Sounddetail ausgestattet.

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Sophia Kennedy – SOPHIA KENNEDY (4 Sterne)

Wandlungsfähig, elegant, Koze-approved: Schlafzimmer-Kunst-Pop aus dem Hause Pampa.

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Sylvan Esso – WHAT NOW? (4,5 Sterne)

Das großartige zweite Album der Amerikaner: Wie der Blues sich am Puls der Elektronik reibt.

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Colin Stetson – ALL THIS I DO FOR GLORY (4,5 Sterne)

Rumpel-Jazz: Der kanadische Saxofon-Virtuose setzt sein Instrument so kreativ in Szene wie selten zuvor.

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Willie Nelson – GOD’S PROBLEM CHILD (4,5 Sterne)

Soviel kann die Country-Legende gar nicht kiffen, dass ihm nicht eine ehrenvoller Ausbau seines gewaltigen Oeuvres gelingen würde.

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Little Cub – STILL LIFE (3,5 Sterne)

Synthie-Brit-Pop für den Club der vom Kapitalismus gefressenen Dichter: ­Little Cub beobachten sich und England mit bitterem Humor, Melodien und solidem Wumms.

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Levin Goes Lightly – GA PS (5 Sterne)

Wave-Pop für Freunde der Bewusstseinserweiterung: Willkommen in ­Levins campy Kosmos!

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BNQT – VOLUME 1. (5 Sterne)

Midlake-Frontmann Eric Pulido hat ein Indie-Super-Group-Projekt zusammengetrommelt, das sich auf orchestral geprägte Exkursionen Richtung Westcoast auf macht.

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Jewish Monkeys – HIGH WORDS (4,5 Sterne)

Auch mit ihrem zweiten Album macht die israelische Balkan-Klezmer-Punk-Band jeden Versuch, sie in eine Schublade zu pressen, lächerlich.

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Haramia Tapes – PFUNK (4,5 Sterne)

Das gestochen scharfe Electronica-Album eines ungarischen Beatmakers.

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Polydor/Universal
Parlophone/Warner
Caroline/Universal
International Deejay Gigolos
Pampa/Rough Trade
Loma Vista/Caroline/Universal
52 Hz/Indigo
Columbia/Sony
Domino/GoodToGo
Staatsakt/Universal
Bella Union/PIAS/Rough Trade
Greedy For Best Music/Indigo
Apollo

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