Highlight: Die 100 besten Stimmen der Musikgeschichte

Kate Bush

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    Kate Bushs musikalischer Stil enthält Einflüsse aus klassischer Musik, Artrock, Glam, Jazz und vorrangig irisch-keltischen un südost-europäischen ethnischen Quellen. Die gleichförmige Wiederholung musikalischer Elemente ist eines der bestimmenden Kennzeichen ihrer Songs. Kate Bush war die erste britische Künstlerin, die mit einem selbstgeschriebenen Debüt die Charts eroberte. Sie wurde schnell bekannt für ausgefallene Kostüme und Performances, die viel Tanz beinhalten. Mit „Running Up That Hill“, „Wuthering Heights“ und „Babooshka“ schuf sie Klassiker, die oft gecovert wurden.

    Catherine Bush wurde 1958 in Kent, England geboren. 1973 bekam David Gilmour von Pink Floyd ihr Demo in die Hände, erkannte ihr Talent und förderte die junge Kate. 1978 erschien ihr Debüt-Album „The Kick Inside“, das die Hits „Wuthering Heights“ und „The Man With The Child In His Eyes“ beinhaltete. Ersteres stieg sofort an die Spitze der Charts. Kate Bush war damit die erste britische Künstlerin, der das mit einem selbstgeschriebenen Debüt gelang. 1979 bestritt Kate Bush unter dem Titel „Tour Of Life“ ihre einzige Tournee, sie gab aber weiterhin Konzerte.

    Mit ihrem dritten Album „Never For Ever“ baute Kate Bush ihren Sound mit Synthesizern und Drum-Machines aus. „Babooshka“ ist der bekannteste Song dieses Albums, der sie auch in Deutschland und Frankreich bekannt machte.

    Kate Bush zog sich 1983 zunächst aus dem Musik-Geschäft zurück und baute sich auf der Farm ihrer Eltern ein 48-Spur-Tonstudio. 1984 arbeitete sie bereits an „Hounds Of Love“, das nach und nach mit Overdubs versehen und mit zusätzlichen Arrangements weiterentwickelt wurde. Als erste Single erschien 1985 „Running Up That Hill“, das noch heute zu den bekanntesten Songs von Kate Bush zählt und mehrfach von großen Künstlern gecovert wurde. Das Album erreichte in Deutschland und Frankreich Platin, in Großbritannien Doppel-Platin sowie in weiteren Ländern Gold – es markiert zudem Bushs Durchbruch in Nordamerika. Der Nachfolger „The Whole Story“, ein Best-Of-Album, wurde noch erfolgreicher und Kate Bush gewann ihren ersten Grammy Award.

    2001 erhielt Kate Bush den Best Classic Songwriter Award, 2002 den Ivor Novello Award für ihren „herausragenden Beitrag zur britischen Musik“.


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